Fortgeschrittene 3D-Rekonstruktion und Bildverarbeitung für die Synchrotron-Mikrotomographie
Das neue CmarT-Projekt zielt darauf ab, die tomografische Datenerfassung und -verarbeitung an führenden Synchrotronanlagen wie PETRA III und ESRF voranzutreiben. Durch die Kombination fortschrittlicher physikalischer Modellierung mit modernsten Rekonstruktionsalgorithmen für multiskalige und hierarchische Bildgebung wird die Qualität der Ausgabedaten erheblich verbessert. Die effiziente Implementierung und Integration in die Arbeitsabläufe der Experimente wird die Art und Weise verändern, wie Wissenschaftler komplexe 3D-Bildgebungsexperimente durchführen.
Wissenschaftlicher Kontext: Röntgenmikroskopie und Tomographie an Synchrotronanlagen ermöglichen die hochauflösende Bildgebung von Proben, die von einzelnen Zellen bis hin zu Schüttgütern reichen. Die vollständige Ausschöpfung dieser Methoden ist jedoch aufgrund der komplexen Bildaufnahme, -rekonstruktion und -analyse, insbesondere bei großen Proben, eine Herausforderung. Bei den derzeitigen Methoden ist eine aufwändige Verarbeitung erforderlich, um relevante Merkmale zu extrahieren, was die Experimente zeitaufwändig und für Nicht-Experten schwierig macht. Das CmarT-Projekt zielt darauf ab, die lokale adaptive Tomographie (LAT) zu entwickeln, einen Ansatz, der adaptive Datenerfassung mit fortschrittlichen Rekonstruktionsalgorithmen kombiniert und es Anwendern ermöglicht, große, komplexe Proben effizient zu scannen und gleichzeitig wichtige feine Details zu erfassen. Die daraus resultierende Infrastruktur wird in die Experimentsteuerung integriert und ermöglicht schnelle, interaktive Experimente mit hochwertigen Ausgabedaten.
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