Die Stelle wird, unter Vorbehalt der Bewilligung, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „HAW-ForschungsraumQualifizierung MATTIE” besetzt. Ziel des Projekts ist die Erforschung kontinuierlicher Produktionskonzepte für nanopartikuläre Therapeutika sowie die Entwicklung passender Qualifizierungsmaßnahmen und praktischer Weiterbildungsangebote. Neben dem Ausbau der Analytik für zwei Modellsysteme für nanopartikuläre Therapeutika – das Modified-Vaccinia-Ankara-Virus (MVA) als Modell für ein therapeutisches Virus, und EVs aus mesenchymalen Stromazellen (MSC-EVs) als Modell für therapeutische EVs – geht es insbesondere um die Optimierung von Zellkulturmedien, die Integration fortgeschrittener Prozessanalytik und die Erforschung neuartiger kontinuierlicher Prozesskonzepte wie die kontinuierliche Chromatographie. Darüber hinaus sollen fachspezifische Weiterbildungen unter Einbezug eines Virtual-/Augmented-Reality-Konzepts entwickelt werden.
Ihre Aufgaben:
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Projektkoordination
Forschungsarbeiten zum Upstream Processing (USP) und/oder Downstream Processing (DSP) für nanopartikuläre Therapeutika
Ausbau der prozessbegleitenden Analytik
Gerätebeschaffungen und Inbetriebnahme
Entwicklung von Weiterbildungskonzepten für nanopartikuläre Therapeutika mit Fokus auf deren Herstellung und Analytik
Öffentlichkeitsarbeit und Event-Organisation für unterschiedliche Zielgruppen
Unsere Anforderungen:
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abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (z.B. Uni-Diplom oder akkreditierter Master) im Bereich Biotechnologie oder einem verwandten Studiengang
Promotion im Bereich Biotechnologie, Zellkulturtechnik oder EV- oder Virenanalytik oder Chromatographie wünschenswert
vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet der nanopartikulären Therapeutika (Viren, extrazelluläre Vesikel)
Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkbildung, Weiter- oder Ausbildung wünschenswert
einschlägige Berufserfahrung in Projektmanagement oder Forschungskoordination
praktische Erfahrungen in der Koordination von Drittmittelprojekten von Vorteil tiefgehendes Wissen über die verschiedenen analytischen Techniken und Messmethoden, die zur Charakterisierung von Nanopartikeln eingesetzt werden, wie z.B. dynamische Lichtstreuung (DLS), Elektronenmikroskopie (TEM, SEM) und Spektroskopiemethoden
praktische Erfahrung in der Herstellung und Analyse von Nanopartikeln
Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift (min. Niveau B2)
Hohe Motivation und Spaß am eigenverantwortlichen Arbeiten sowie im Umgang mit Menschen
Eigene Forschungsideen
Teamfähigkeit und hohe Kommunikationsfähigkeit
Wir bieten Ihnen:
+ Ein anregendes und interdisziplinäres Forschungsumfeld mit sehr guter Infrastruktur
+ Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
+ Flexible Arbeitszeiten im Rahmen der Gleitzeit
+ Die Möglichkeit zum Mobilen Arbeiten gemäß den hausinternen Regelungen
+ Kostenfreie Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) im Rahmen des Landestickets Hessen
+ Attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Die Technische Hochschule Mittelhessen strebt in allen Bereichen, in welchen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an. Wir freuen uns über Bewerbungen von qualifizierten Frauen.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.
Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung über unser Bewerbungsportal bis zum
18.08.2025.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist uns ein Anliegen. Im Rahmen des Audits "Familiengerechte Hochschule" arbeiten wir an der Weiterentwicklung entsprechender Strukturen.
Mit dem Absenden einer Bewerbung willigen Sie ein, dass Ihre Daten zum Zwecke des Stellenbesetzungsverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Bei Fragen zur Stelle wenden Sie sich bitte an Frau Roth, 0641 309-1046.
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