Die im Jahre 1456 gegründete Universität Greifswald gehört zu den ältesten Universitäten im Ostseeraum. Über die Jahrhunderte hinweg hat sie ihren Ruf als Stätte international wirksamer Forschung und hochwertiger Lehre erworben, bewahrt und ausgebaut. Ihre Forschungsstärke bezieht die Universität vor allem aus der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit von fünf Fakultäten einschließlich der Universitätsmedizin und engen Kooperationen mit regionalen, nationalen und internationalen Forschungspartnerinnen und -partnern.
Am Institut für Mikrobiologie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Greifswald ist vorbehaltlich der Mittelbewilligung eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter zu besetzen.
Ihre Aufgaben
+ Anzucht von Mikroalgen
+ Isolation von Diatomeen-Silikat und Kalkschuppen der Coccolithophore
+ Isolation und Charakterisierung der Mineral-assoziierten organischen Materials
+ Analysen der Glykanbindung an Diatomeen-Silikat und Kalkschuppen
+ Genetisches Engineering von Diatomeen
+ Mikroskopische Untersuchung (Licht-, Fluoreszenz-, Elektronen-Mikroskopie)
+ Betreuung von Abschlussarbeiten (z. B. Bachelor- und Masterarbeiten)
+ Die Position bietet die Möglichkeit zur akademischen Qualifikation; es werden Aufgaben übertragen, die der Vorbereitung einer Promotion förderlich sind
Ihr Profil
+ Zum Einstellungszeitpunkt vorliegender wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Masterabschluss oder äquivalent) in einer biologischen Disziplin
+ Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Erwünscht sind:
+ Freude an Teamarbeit und interdisziplinärem Austausch, wissenschaftliche Neugier sowie die Bereitschaft, Neues zu lernen
Das bieten wir Ihnen
+ Angebote zur Gesundheitsförderung im Rahmen der „Gesunden Universität“
+ eine interessante, vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe
+ die Möglichkeit zur Weiterbildung
+ flexible Arbeitszeiten
+ Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
+ 30 Tage Urlaub
Hinweise zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren
Wir schätzen Vielfalt in der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung oder Weltanschauung.
Bewerbungen von Frauen begrüßen wir besonders.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber und ihnen Gleichgestellte berücksichtigen wir bei gleicher Eignung bevorzugt. Wir empfehlen Ihnen daher, auf eine Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung bereits im Anschreiben hinzuweisen.
Bewerberinnen und Bewerber aus dem öffentlichen Dienst bitten wir, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären.
Mit der Bewerbung verbundene Kosten können wir leider nicht erstatten.
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Datenschutzhinweise
Ihre Daten aus den Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich für den Zweck des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen:
Weiterführende Informationen
Für den neu einzurichtenden Sonderforschungsbereich TRR 420 "CONCENTRATE", der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, suchen wir hochmotivierte Kandidat*innen. CONCENTRATE vereint die Expertisen der Universität Greifswald, der Universität Bremen, des MPI für Marine Mikrobiologie Bremen, des MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung Potsdam, des Leibniz Instituts für Ostseeforschung und der Technischen Universität Berlin.
Ziel des Forschungsprogramms von CONCENTRATE ist es, die molekularen und mikrobiellen Prozesse zu entschlüsseln, die zur Stabilisierung von Glykanen im Ozean führen. In einem interdisziplinären Ansatz kombiniert das Forschungsteam Laborversuche mit Messungen in natürlichen marinen Lebensräumen. Im Fokus stehen dabei die Wechselwirkungen zwischen Algen, Bakterien, Pilzen, deren Glykanen und Proteinen - bis hinunter zur atomaren Auflösung im Ångström-Bereich. Die Aufklärung dieser mikrobiellen und biochemischen Mechanismen wird zu einem besseren Verständnis der Kohlenstoffflüsse in den Ozeanen beitragen.
Im Rahmen von CONCENTRATE beschäftigt sich dieses Teilprojekt mit der Rolle mikrobieller Biominerale und dem Einfluss ihrer Morphologie auf die Bindung und den bakteriellen Abbau von Glykanen im Ozean. Der Schwerpunkt liegt auf den Silikatzellwänden von Diatomeen und den Kalkschuppen der Coccolithophoren - zwei bedeutende Algengruppen, die globale Stoffkreisläufe mitprägen und den Hauptanteil biogener Mineralpartikel in den Ozeanen liefern. Sie arbeiten eng mit der Arbeitsgruppe Mikrobielle Ökophysiologie an der Universität Bremen zusammen und sind Teil eines interdisziplinären Doktorand*innenverbundes.
Besuchen Sie auch gern die Universität Greifswald.
Ansprechperson(en)
Herr Prof. Dr. Andrè Scheffel
Ansprechperson für fachliche Fragen
Tel.:
03834 420 5902
E-Mail:
andre.scheffel@uni-greifswald.de
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Lage der Einsatzdienststelle(n)
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