Fachbereich 4.1 - Biologische Materialschädigung und Referenzorganismen
Als Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie beschäftigt die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in verschiedenen Bereichen Beamt*innen zur Wahrnehmung von hoheitlichen/hoheitsnahen Aufgaben oder von Aufgaben mit Relevanz für die öffentliche Sicherheit bzw. in Bereichen der Regelsetzung und Normierung.
Im Fachbereich "BiologischeMaterialschädigung und Referenzorganismen" in Berlin-Steglitz suchen wir zeitnah eine*n
Regierungsrätin*Regierungsrat (m/w/d)
BesGr. A13 BBesO
Vollzeit/teilzeitgeeignet
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde mit Sitz in Berlin. Als Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie forschen, prüfen und beraten wir zum Schutz von Menschen, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus unserer Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen.
Für den Dienstposten kommen nur Bewerber*innen in Betracht, die die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für eine Übernahme in das Beamtenverhältnis erfüllen. Die Bereitschaft zur Übernahme in das Beamtenverhältnis im Eingangsamt der Laufbahn des höheren naturwissenschaftlichen Dienstes/ des technischen Verwaltungsdienstes/ des nichttechnischen Verwaltungsdienstes wird vorausgesetzt.
Die BAM erweitert ihre biologische Expertise und beabsichtigt, das Gebiet Mikrobiell induzierte Korrosion (MIC) intensiv zu erforschen. Für die geplanten Arbeiten sucht die BAM einen promovierten Mikrobiolog*in mit Berufs- und Auslandserfahrung in den Bereichen MIC und molekulare Mikrobiologie mit marinen und anaeroben Mikroorganismen (Bacteria, Archaea).
Ihre Aufgaben:
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Entwicklung neuer, insbesondere molekularbiologischer Methoden (CRISP-Cas, Transkriptom- u. Proteomanalysen, rekombinante Expression von Hydrogenasen) zur Erforschung von mikrobiell verursachten Korrosions- und Degradationsvorgängen durch marine und anaerobe Bacteria und Archaea
Untersuchungen von Korrosions- und Degradationsvorgängen in technischen Systemen und Infrastruktur insbesondere an marinen Standorten und Hochdruckbedingungen (z.B. H2 oder größeren Wassertiefen)
Das Projektmanagement und die Koordination der Forschungsarbeiten und die Erschließung und Erhaltung neuer wissenschaftlicher Kontakte zu diesem Thema
Mitarbeit am Schwerpunkt "Mikrobiell induzierte Korrosion" im Themenfeld Umwelt und Konzeption neuer Projekte innerhalb der BAM und im internationalen Kontext
Einwerben von Drittmitteln und die Publikation der erzielten Ergebnisse in wissenschaftlichen Zeitschriften
Betreuung von Qualifizierungsarbeiten auf dem Niveau Master- und Doktorarbeit
Repräsentanz der BAM auf nationalen und internationalen Tagungen bzw. in Gremien und die Organisation wissenschaftlicher Kolloquien zum Thema
Die Konzeption, Betreuung und Anleitung wissenschaftlicher Forschungsarbeiten in einem Team bestehend aus einer Technikerin und einer Nachwuchswissenschaftlerin sowie Master-Studierenden und Promovierenden.
Ihre Qualifikationen:
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Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom oder Master)der Fachrichtung Mikrobiologie
Sehr gute Promotion
Mehrjährige Berufserfahrung als PostDoc auf dem Gebiet der molekularen Mikrobiologie mit marinen und anaeroben Bacteria und Archaea
Umfangreiche und fundierte Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Forschungsgebiet mikrobiell induzierte Korrosion
Nachgewiesene, möglichst eigenverantwortliche, internationale Publikationstätigkeit im relevanten Forschungsgebiet
Erfahrungen bei der Antragstellung und Einwerbung wissenschaftlicher Projektmittel
Erfahrung in der Koordination von Forschungsprojekten und Projektmanagement
Sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in Deutsch und Englisch
Erfüllung der beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen sowie Bereitschaft für eine Übernahme in das Beamtenverhältnis im Eingangsamt der Laufbahn des höheren naturwissenschaftlichen Dienstes
Gutes Kommunikations- und Informationsverhalten, zielorientierte und strukturierte Arbeitsweise, Entscheidungsbereitschaft und -fähigkeit, Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft sowie konzeptionelle, strategische und innovative Denkfähigkeit
Unsere Leistungen:
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Arbeit in nationalen und internationalen Netzwerken mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen
Attraktives und modernes Arbeitsumfeld mit hervorragender Infrastruktur und Ausstattung auf wissenschaftlich neuestem Stand (Labore, etc.)
Einen Forschungs- und Entwicklungsspielraum für eigene innovative Ideen
Möglichkeit der aktiven Beteiligung an der Entwicklung von Qualitäts- und Sicherheitsstandards
Begleitung von Seminar- und Abschlussarbeiten.
Gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben [Work-Life-Balance] (Möglichkeit des mobilen Arbeitens [bis zu 60 %], flexible Arbeitszeitgestaltung, 30 Tage Urlaub sowie Inanspruchnahme bis zu 12 Zeitausgleichstagen im Jahr sowie Teilzeitmöglichkeiten)
Ihre Bewerbung:
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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Bewerbungsmanagementsystem bis zum 02.12.2025. Alternativ können Sie Ihre Bewerbung zur Kennziffer 224/25-4.1 auch per Post an folgende Anschrift senden:
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Referat Z.3 - Personal
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
www.bam.de
Fachliche Fragen zu dieser Position beantwortet Ihnen gerne Herr Dr. Kunte unter der Telefonnummer +49 30 8104-1410 bzw. per E-Mail unter hans-joerg.kunte@bam.de .
Die BAM fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Bewerbungen von Frauen begrüßen wir daher besonders. Gleichzeitig sind wir bestrebt, die gesellschaftliche Vielfalt widerzuspiegeln. Daher ist jede Bewerbung, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer kulturellen oder sozialen Herkunft, Religion, Weltanschauung oder sexuellen Identität herzlich willkommen.
Darüber hinaus hat die BAM sich die berufliche Teilhabe von schwerbehinderten Menschen zum Ziel gesetzt. Hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen erfolgt eine individuelle Betrachtung. Schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Die ausgeschriebene Stelle setzt ein geringes Maß an körperlicher Eignung voraus.
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