Das Referat „Ambulante Soziale Dienste der Justiz, Freie Straffälligenhilfe und Therapieunterbringung“ ist eines von derzeit 5 Referaten der Abteilung. Dem Referat sind zurzeit 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugeordnet. Zu den Aufgaben des Referats gehören die Aufsicht über die Bewährungs- und Gerichtshilfe sowie die Führungsaufsichtsstellen, die Förderung und die fachliche Steuerung der Angebote Freier Träger in der Straffälligenhilfe, der Extremismusprävention, der Wiedergutmachungsleistungen im Lande sowie die Beteiligung an internationalen Projekten der stationären und ambulanten Resozialisierung.
Das ausgeschriebene Aufgabengebiet umfasst schwerpunktmäßig:
Die Steuerung und Fortentwicklung der Freien Straffälligenhilfe in Schleswig-Holstein. Der diesbezügliche Arbeitsschwerpunkt liegt in der konzeptionellen Begleitung, Überwachung (Controlling) und Bedarfsanalyse für die von Freien Trägern im Auftrag des MJG zu erbringenden ambulanten Resozialisierungsleistungen im Bereich der Sexual- und Gewaltstraftätertherapie sowie in der Beratung der Leistungserbringenden,
die Planung, Implementierung und Begleitung von innovativen Maßnahmen insbesondere im Kontext der Umsetzung des Gesetzes zur ambulanten Resozialisierung und zum Opferschutz in Schleswig-Holstein (ResOG SH),
die Erstellung fachlicher Voten zur Vorbereitung übergeordneter Gremiensitzungen und Veranstaltungen,
die Vertretung des Ministeriums in länderübergreifenden Informationsveranstaltungen und Arbeitsgruppen zum Thema Tätertherapie in den Ambulanten Sozialen Diensten der Justiz und der Freien Straffälligenhilfe sowie
die Mitarbeit in internationalen Projekten.
Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle sind:
Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom oder Master) der Psychologie,
mindestens 3-jährige nachgewiesene praktische Erfahrung in der Therapie bzw. psychosozialen Beratung im Kontext von Gewalt- und Sexualstraftaten,
mindestens 3-jährige nachgewiesene Berufserfahrung in leitender Funktion.
Darüber hinaus ergeben sich für die Besetzung der Stelle folgende Anforderungen:
Sie verfügen über eine analytische Denkweise und die Fähigkeit zu systematischer und konzeptioneller Arbeit.
Sie sind innovativ und bringen neue Ideen und Denkansätze ein.
Sie kommunizieren zielgerichtet und adressatengerecht. Dabei verfügen Sie über die Fähigkeit, andere von Ihrer fachlichen Einschätzung überzeugen zu können.
Sie verfügen über verhandlungssichere Englischkenntnisse (mindestens GER Niveau C1).
Sie besitzen vertiefte fachliche Kenntnisse der deutschen und der internationalen forensisch-psychotherapeutischen Fachdiskussion sowie des Resozialisierungssystems in Schleswig-Holstein und bundesweit.
Zudem wäre wünschenswert:
Eine nachgewiesene Beratungstätigkeit innerhalb und außerhalb des Justiz- und/oder Maßregelvollzugs.
Nachgewiesene Erfahrung in der Konzepterstellung und Maßnahmenplanung.
Sie verfügen über Erfahrungen in der regionalen und bundesweiten Gremienarbeit.
Sie übernehmen Verantwortung und reagieren flexibel auf unterschiedliche Anforderungen.
Sie haben Freude an der Arbeit im Team und bleiben auch in komplexen Situationen gelassen.
Eine interessante, vielfältige und herausfordernde Tätigkeit, die die Bereitschaft zum konzeptionellen Arbeiten und kooperativen Handeln mit allen Beteiligten in diesem Bereich erfordert.
Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen kann eine Besoldung bis zur Besoldungsgruppe A 14 SHBesO erreicht werden. Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis ist bei Vorliegen der tarifrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe 14 TV-L möglich.
Darüber hinaus bieten wir:
ein vielfältiges und gemeinwohlorientiertes Aufgabenspektrum,
ein kollegiales Arbeitsklima,
ein vielseitiges Angebot in- und externer Fortbildungen sowie eine individuelle Personalentwicklung,
ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL),
eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Möglichkeit mobil und flexibel zu arbeiten,
30 Tage Urlaub im Jahr,
ein vielseitiges betriebliches Gesundheitsmanagement und Fahrrad-Leasing,
* eine gute Anbindung an den ÖPNV sowie das NAH.SH-Jobticket.
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