Das Land Hessen ist der größte Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes in Hessen. Das Land Hessen ist ein Arbeitgeber, der mehr als Arbeit bietet. Wir sind eine bürgernahe und wirtschaftlich arbeitende Verwaltung.
Dabei sind wir uns unserer besonderen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Verantwortung bewusst. Zudem schätzen wir die große Vielfalt unserer Beschäftigten und möchten Rahmenbedingungen schaffen, die den Einsatz der vielfältigen Eigenschaften ihrer Beschäftigten und deren Lebensumständen zum Vorteil des einzelnen, aber auch zum Vorteil der gesamten Landesverwaltung und damit letztlich auch der hessischen Bürgerinnen und Bürger ermöglichen. Wir bekennen uns zur interkulturellen Öffnung der Verwaltung und wollen unser Personal, unsere Dienstleistungen und Strukturen an die Vielfalt der Gesellschaft anpassen. Das haben wir auch durch den Beitritt des Landes zur Charta der Vielfalt im Jahre 2011 kundgetan, womit wir uns insbesondere für eine durch Fairness und Wertschätzung geprägte Organisationskultur einsetzen.
Das Landgericht Kassel ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von neun Landgerichten in Hessen. Es ist für den Landgerichtsbezirk Kassel sowohl für erstinstanzliche Zivil- und Strafsachen als auch für Berufungen und Beschwerden gegen amtsgerichtliche Urteile bzw. Entscheidungen zuständig. Dem Landgericht Kassel sind auch die sozialen Dienste der Justiz (Bewährungs- und Gerichtshilfe) zugehörig. Das Landgericht Kassel beschäftigt derzeit ca. 175 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind 40 Personen in den sozialen Diensten der Justiz tätig.
Ihre Aufgaben
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Eine Einstellung ist im Zeitraum 01.01.2026 bis zunächst 31.12.2026 in Teilzeit Höhe von 70 % einer vollen Stelle möglich.
Die sozialen Dienste der Justiz bei dem Landgericht Kassel decken die Aufgaben der Bewährungshilfe und der Gerichtshilfe für den gesamten Landgerichtsbezirk Kassel und weitere Bereiche ab. Dienstort ist Kassel, Frankfurter Str. 7. Das Aufgabengebiet umfasst u.a.
Durchführung der Bewährungshilfe nach den einschlägigen bundes- und landesrechtlichen Vorschriften: Hilfe und Unterstützung bei der sozialen Integration von Straffälligen
Planung und Durchführung von Maßnahmen, die der Verbesserung der Lebenslage und der Resozialisierung der Probandinnen und Probanden dienen
• Überwachung der Auflagen und Weisungen der Probandinnen und Probanden im Einvernehmen mit dem Gericht und der Führungsaufsichtsstelle • Teilnahme an Hauptverhandlungen, Durchführung von Sprechstunden und Hausbesuchen, Wahrnehmung von Gerichtshilfeaufgaben
Einzelfallübergreifende Zusammenarbeit mit allen Behörden, Stellen, Verbänden, Vereinen und Personen, die zur Wahrnehmung der Aufgaben der Bewährungshilfe und Gerichtshilfe beitragen können sowie Koordinierung ihrer Maßnahmen und Tätigkeiten
Dokumentation der Fallverläufe und Erstellung von Berichten
Wahrnehmung der notwendigen Verwaltungsaufgaben
Die sozialen Dienste der Justiz gliedern sich in verschiedene Fachbereiche. Zu ihnen zählen die allgemeine Bewährungshilfe, die Sonderdienste und die Gerichtshilfe. Daneben gibt es die weiteren Fachbereiche Sicherheitsmanagement I und II, deren Schwerpunkte die Arbeit mit Gewalt- und Sexualstraftätern ist.
Unsere Anforderungen
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Fachhochschulabschluss als Dipl.-Sozialpädagoge/in bzw. Diplom-Sozialarbeiter/in
oder Bachelor of Arts "Soziale Arbeit" mit staatlicher Anerkennung
Wertschätzende Grundhaltung in der Kommunikation und Kooperation
Führerschein der Klasse B und ein eigener Pkw sind erforderlich (Außendienst,
Hausbesuche)
lösungsorientierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise
Belastbarkeit, Teamfähigkeit und Initiative
Bereitschaft, auch außerhalb der üblichen Bürozeiten zu arbeiten (u. a. 1 Tag/Woche
Sprechstunde bis 17 Uhr und bei Bedarf auch länger)
Kommunikationsfähigkeit, Konfliktlösungs- und Organisationskompetenz
Entscheidungs- und Durchsetzungsfähigkeit
Bereitschaft zur Teilnahme an Supervision
soziale und interkulturelle Kompetenz
gute EDV-Kenntnisse
Von Vorteil wäre:
berufliche Erfahrung im Bereich Sozialarbeit/Sozialpädagogik
Unsere Angebote
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Bezahlung nach der Entgeltgruppe S 15 (Ziff. 19.4 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag für Hessen)
eventuelle Übernahme in das Beamtenverhältnis bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen und nach Maßgabe freier Planstellen zu einem späteren Zeitpunkt (derzeit keine freie Planstelle vorhanden)
30 Tage Urlaub
"Landesticket" zur kostenfreien Nutzung öffentlicher Nahverkehrsmittel in ganz Hessen
abwechslungsreiche Tätigkeit im Team sowie sorgfältige Einarbeitung
moderne Arbeitsplatzausstattung
flexible Arbeitsplatzmodelle einschl. Home-Office zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
breit gefächerte Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Supervision
Allgemeine Hinweise
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Die hessische Justiz fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Erwünscht sind deshalb im Rahmen der rechtlichen Vorgaben für die ausgeschriebene Stelle Bewerbungen von allen Menschen, unabhängig von rassistischen Zuschreibungen, ethnischer Herkunft, deren Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität. Bewerberinnen und Bewerber mit einer Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Der ausgeschriebene Arbeitsplatz kann auch in Teilzeit besetzt werden.
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Simon, Tel.: 0561 / 912 1229, E-Mail: verwaltung@lg-kassel.justiz.hessen.de zur Verfügung.
Ihrer aussagekräftigen Bewerbung fügen Sie bitte einen Lebenslauf sowie Nachweise des Fachhochschulabschlusses und der staatlichen Anerkennung bei.
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